Anläßlich seines 25. Todestages läuft auf arte eben eine schöne Hommage an Jacques Brel. Und natürlich gibt es auch Hunderte von Webseiten, die sich in irgendeiner Weise mit Brel, seinem Leben und seinen Liedern beschäftigen.
Ein absolutes Muß ist sicherlich jacquesbrel.be, die sogenannte offizielle Brel-Seite, unter den Fittichen der Fondation internationale Jacques Brel. Dort gibt es eine wahrlich ausführliche Biographie in zehn Kapiteln, mit sehr vielen Photos (beginnend in der Kinderzeit), eine annähernd komplette Diskographie und eine Filmographie. Von den Filmen kenne ich eigentlich nur L'emmerdeur mit Lino Ventura als Profikiller und Brel als lebensmüdem Tollpatsch. (Wie hieß der deutsche Titel? Filzlaus?) Und von seinen beiden Regiearbeiten hatte ich zugegeben noch nie was gehört ...
Bis Anfang 2004 begeht Brüssel übrigens noch das Brel-Jahr, mit Brel-bezogenen Spaziergängen, Stadtführungen, Hommage-Konzerten, Photoausstellungen etc.
Eine nette deutsche Brel-Seite findet sich hier ... mit Kurzbio, einer (subjektiven) Chanson-Auswahl und einer schön gemachten Bildergalerie. Wer Texte nachlesen will, kann auch einen Blick hierhin werfen.
Ansonsten gibt es natürlich auch Brel auf Briefmarken, als Namensgeber einer U-Bahn-Station und als abschreckendes Beispiel auf einer Anti-Tabak-Seite.
Und wohl jeder Polynesienreisende, der auf Hiva Oa landet, bringt ein Photo von Brels Grab mit nach Hause (hier das zwölfte von oben, direkt unter Gauguin).
Jetzt gehe ich erstmal ein paar alte CDs raussuchen ... ;o))