koewi.log



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©2002–2003 Robert Wiegner   

Rund um die Welt

Wer nicht bis 24:00 warten will, sollte einen Blick auf die Silvester-Seite der Weltzeituhr werfen ... alle Staaten und Regionen, wo soeben der Jahreswechsel stattfindet. Alle zehn Minuten aktualisiert.

Wir lesen uns ;o)


Dienstag, 31. Dezember 2002       [Link]

Wirhamsnichleicht!

www.animamundiweb.com/animamundi/flash/Grok.swf
Lädt relativ zügig ...
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[gefunden bei quimbo]


Montag, 30. Dezember 2002       [Link]

Werwölfe

Genauer: ein Archiv von Werwolfprozessen in der frühen Neuzeit, zusammengetragen von Elmar Lorey. Interessant auch Loreys Übersichtsseiten.

Viele historische und zeitgenössische Illustrationen finden sich auf der Werwolfpage. Klasse fand ich übrigens diese Darstellung ... Hanging Around With The Boys *lol*

 

Wagner, der Werwolf ...



Montag, 30. Dezember 2002       [Link]

Durchblick

Falls jemand gerade dabei ist, sich in seinen Begierden zu verlaufen ... hier gibt's eine große Fetisch-Übersichtskarte. ;o)

[196 KB]


Sonntag, 29. Dezember 2002       [Link]

Farbe der Tränen

Da gab es vor vier Jahren eine schöne und interessante Ausstellung unter Schirmherrschaft der UNESCO: Die Farbe der Tränen – Der Erste Weltkrieg aus Sicht der Maler. Genauer: aus Sicht von 54 Malern, die den Krieg als Soldaten in den verfeindeten Lager erlebten. Die Ausstellung, auf deutscher Seite vom Haus der Geschichte und vom Deutschen Historischen Museum unterstützt, ist längst vorbei. Dankenswerterweise steht die Ausstellungsseite jedoch weiterhin im Netz.

Man kann entweder einer Führung anhand von Themenkreisen folgen (Soldaten, Schlachtfeld, Zeitalter der Artillerie, totaler Krieg, unsägliches Leid, Tod) oder aus der alphabetischen Liste der Künstler wählen – Apollinaire, Beckmann, Dix, Grosz, Kokoschka etc. Detaillierte Erläuterungen zu den einzelnen Werken, gute Einbindung in den historischen Zusammenhang ... Patriotismus, technischer Fortschritt, das Grauen des ersten modernen Krieges.

 

Der Erste Weltkrieg aus Sicht der Maler



Sonntag, 29. Dezember 2002       [Link]

Ulla und Peter

Neulich hatte der cartoonist einen schönen Suske u. Wiske Link. Hier nun ein deutschsprachiges Gegenstück von Manfred Haertel. Fundiert und enorm umfangreich. Mit einem riesigen Index der deutschen Ausgaben ... Verlage, Veröffentlichungen, Jahrgänge. – Einfach klasse!

 

Suske und Wiske und Co.



Samstag, 28. Dezember 2002       [Link]

Murnau

Selbst vielen nicht-Cineasten ist Friedrich Wilhelm Murnau ein Begriff. Seine Filme waren gekennzeichnet durch ein komplexes Spiel von Licht und Dunkelheit. Vermischung von Traum und Vorstellung und Realität. Vieles in der Bildsprache und in der Kameratechnik geht auf ihn zurück. Und Nosferatu, 1922 entstanden, gilt als einer der wichtigsten Meilensteine des Stummfilms. Wer seine Kino-Sozialisation in den Siebzigern erhielt, kam spätestens über Herzogs Remake mit Kinski auf Murnau.

Murnau, alle Filme, einzelne Szenenfotos:
www.sloppyfilms.com/murnau/index.html

Umfassend zu Nosferatu. Hintergründe, Technik, Storyboard:
http://nosferatumovie.com

 

Nosferatu



Samstag, 28. Dezember 2002       [Link]

Magie und Chemie

Beim Küssen bringen die Beteiligten wüste chemische Kettenreaktionen in Gang ... zwischenzeitlich durchaus bekannt. Und da dieses Chemie-Experiment ja auch auf allgemeine Sympathie stößt, eröffnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF das von ihm für 2003 ausgerufene Jahr der Chemie mit einer Wanderausstellung Der Kuss – Magie und Chemie. Dazu gibt es etliche Veranstaltungen, Wettbewerbe, Beteiligungsmöglichkeiten, begleitende Publikationen, Projektunterstützungen und einen durch die Republik tourenden Event-Truck. In erster Linie gehe es um den Spaß am Entdecken einer komplexen und faszinierenden Welt der Reaktionen und Prozesse.
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PS: Eben fällt mir auf, daß das in diesen Tagen endende Jahr der Geowissenschaften mit anscheinend über 2.500 Veranstaltungen bundesweit gänzlich unbemerkt an mir vorübergegangen ist. Das soll dieses Jahr aber anders werden ... Ich gehe jetzt gleich mal eine Runde Küssen ;o))



Freitag, 27. Dezember 2002       [Link]

Farbenspiel

Ein virtuelles Kaleidoskop ... Linien, Kreise und Karos nach Wunsch zusammenstellen. Click und Drag und Drop und anschauen ;o)

 

Kaleidoskop, virtuell ...



Freitag, 27. Dezember 2002       [Link]

Gagh

Das weihnachtstypische Völlegefühl läßt langsam nach. Zeit also, sich kulinarischen Überlegungen für den Jahreswechsel hinzugeben.

Seien wir doch mal ehrlich: Fondue mag doch niemand mehr sehen. Warum also nicht gänzlich neue Pfade beschreiten? Und mal einen Blick auf die klingonische Küche werfen? Nebenbei: Lecker Gagh und ein Schälchen Blutwein eignen sich im Fall des Falles übrigens auch wunderbar als Katerfrühstück. Nur daß die Viecher unbedingt noch lebend auf den Tisch müssen, damit tue ich mich doch noch etwas schwer ;o)


Donnerstag, 26. Dezember 2002       [Link]

Pornografie für Macs

Wieviele Bierchen braucht man eigentlich, um auf X-rated Mac Erotica zu kommen ... siebzehn? ... neunzehn? ... mehr?
Welcome to MacSleazy!

[via the cartoonist]


Donnerstag, 26. Dezember 2002       [Link]

Himmelszauber

Das Feuerwerk ist die perfekteste Form der Kunst, da sich das Bild im Moment seiner höchsten Vollendung dem Betrachter wieder entzieht. (Adorno)

Und wer etwas über Handwerk und Kunst der Feuerwerker wissen möchte, sollte unbedingt auf Bertram Bachs www.pyroweb.de vorbeischauen. Informationen über die Geschichte des Feuerwerks, über die für Deutschland gültige Einteilung der Feuerwerkskörper in Gefahrenklassen, über physikalische und chemische Hintergründe (Inhaltsstoffe und deren Auswirkungen ... leuchten, knallen, pfeiffen, blinken und rauchen) und über die verschiedenen Typen von Feuerwerkskörpern (Formen und Effekte). Dazu gibt es eine Reihe von Photogalerien, ergänzt durch Tips, wie sich ein Feuerwerk am besten fotografieren läßt, sowie ein Glossar und weiterführende Links ... u.a. zu Dimock's Pyro Page, einer riesigen Linksammlung zum Thema.

 

Feuerwerk



Donnerstag, 26. Dezember 2002       [Link]

Postfachleerung
Bin jetzt erst dazu gekommen, die ganzen Weihnachtsmails aus dem Postfach zu fischen. Dies hier fand ich besonders nett. Eindeutig das coolste Rentier, das ich je gesehen habe ;o)


Mittwoch, 25. Dezember 2002       [Link]

Einen Blick werfen ...

Noch sind die besinnlichen Tage nicht vorüber und der Jahreswechsel steht vor der Tür. Seit jeher Zeit, Rückblick zu halten, Pläne zu schmieden und zu versuchen, in die Zukunft zu schauen ... Spirit and Soul versorgt uns mit Tageshoroskopen und dem Blick in den Mondkalender, läßt uns neben Tarotkarten auch Karten des Göttinnen-Orakels ziehen oder auch I-Ging-Münzen werfen.

Wem es denn was sagt :o)

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PS: Mit Mozilla hatte ich übrigens JavaScript-Probleme; IE geht aber.


Mittwoch, 25. Dezember 2002       [Link]

Mi kou do hwé!

Das war Fon. Das spricht man im Benin.

Wer zum Feste passend noch ein paar multilinguale Grüße loswerden möchte, sollte bei der internationalen Studentenvereinigung der Uni Leipzig vorbeischauen.

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr ... von Afrikaans bis Walisisch.



Montag, 23. Dezember 2002       [Link]

Tellerrand

Und drüber hinaus.

Das kellerkind bleibt museal ...

Der Deutsche Rundfunk – Radiogeschichte
Museum für Licht und Beleuchtung
Mikroskop-Museum

Und the cartoonist macht seinem Namen alle Ehre ...

André Franquins dunkle Seite
Lucky Luke Seite aus Norwegen
Suske und Wiske

Apropos Suske und Wiske: Wie hießen die beiden eigentlich in der dtsch. Ausgabe? Ich weiß nur noch, daß aus Jerom Wastl wurde ... und den kenne ich, glaub ich, auch nur aus einer outgesourcten Version, wo Suske und Wiske (wie immer sie nun hießen) gar nicht mehr auftauchten.



Montag, 23. Dezember 2002       [Link]

Illusionen

Eine nette Sammlung von optischen Täuschungen findet sich auf www.exploratorium.edu. Nicht neu, aber schön zusammengestellt.

 

Illusion und Täuschung



Sonntag, 22. Dezember 2002       [Link]

Und nochmal: Farbe

J.L. Morton ist Architekturprofessorin auf Hawaii. Schwerpunkt: Farbberatung. Auf www.colormatters.com betrachtet sie die Wirkung von Farben und den Umgang mit Farben in allen denkbaren Bereichen ... Wahrnehmung, Symbolgehalt, Wissenschaft, Design, Alltagskultur u.v.m.

Zu jedem Bereich gibt es mehrere Unterbereiche, dort dann jeweils zwei, drei Darstellungen, Essays und Artikel – mal von ihr, mal von anderen. Einerseits ist die Seite prallvoll mit Informationen, andererseits sind es manchmal doch eher nur Informatiönchen und liest sich, als würde man im Wartezimmer in einer Cosmopolitan blättern. Ein Besuch der Seite lohnt sich dennoch. Man findet auf alle Fälle ein paar Anregungen und Ansätze, über die man ggf. noch nie nachgedacht hat ... Lebensmittelfarben als Appetitförderer/-zügler, die Auswirkung verschiedener Außenfarben auf den Energiehaushalt eines Wohnhauses u.a.m.


Sonntag, 22. Dezember 2002       [Link]

Endlich!

Frisch aus dem Postfach ... und noch rechtzeitig für den Gabentisch ;o))

 

Frauen ... Deutsch



Samstag, 21. Dezember 2002       [Link]

Farbe – System und Bedeutung

Farbtheorien aus Kunst und Wissenschaft. Eine äußerst umfangreiche Sammlung gibt es auf www.colorsystem.com. Von Pythagoras zu da Vinci, von Goethe zu Philipp Otto Runge. Interessant auch die Darstellungen zur Bedeutung von Farben in einzelnen Kulturbereichen ... hebräische und islamische Tradition, christliche Liturgie, Heraldik, Anthroposophie u.v.m.  Ein eigener Bereich ist schließlich dem Farbsystem Philipp Otto Runges gewidmet. Virtuelle Spaziergänge in der Farbsphäre.

 

Philipp Otto Runge ... Farbsystem



Samstag, 21. Dezember 2002       [Link]

Werwannwieundwarum ...

Cinemorgue ist eine recht umfangreiche Datenbank der Filmtode von Schauspielerinnen. Teils durch entsprechende Szenenfotos ergänzt. Was Leute so alles sammeln ... www.cinemorgue.com

[gesehen bei netbib]


Freitag, 20. Dezember 2002       [Link]

Hanomag

Wenn die Rede auf Hanomag kommt, sei die übliche Reaktion "Klar, kenn' ich; die haben doch Schlepper gebaut!" – Mal abgesehen davon, daß ich den Begriff Schlepper dafür nicht kenne, gehöre ich eindeutig auch zu denen, die Hanomag mit schweren Dieselmotoren verbinden. Und in irgendeinem Nutzfahrzeugquartett konnte man mit den PS des Hano kräftig abräumen ... das sind Triumphe, und das bleibt halt haften ;o)

Wer weiß schon, daß Hanomag eine recht ambitionierte und durchaus innovative PKW-Entwicklung hatte und zwischen 1924 und 1951 etwa 100.000 PKW gebaut und vertrieben hat? Mir ist zwar das Kommisbrot (Hanomag 2/10) ein Begriff, aber daß dies der erste auf dem Fließband gefertigte deutsche Kleinwagen war, habe ich zuvor auch noch nicht gehört.

Das Hanomag-Museum beleuchtet die gesamte Produktpalette ... Dampfloks, PKW, LKW, Schlepper und Baumaschinen. Die Geschichte der Firma und der Produkte. Modelle, Typen und Technik. Und natürlich gibt es auch Berichte von Hanomag-PKW Fan-Treffen sowie Hinweise auf einschlägige Fachmagazine, die dann natürlich Schlepperpost und Schlepperfreund heißen ;o) Wer sich für Technikgeschichte und Autos interessiert, sollte unbedingt einen Blick auf die Hanos werfen.

 

Hanomag Fahrzeuge



Freitag, 20. Dezember 2002       [Link]

Kultur, hier und da ...

London:
Graphisches Werk eines Renaissance-Künstlers
Albrecht Dürer and his legacy

Berlin:
photography. works on paper
Helmut Newton – Welcome to Berlin

New York:
Pläne für Ground Zero
http://www.lowermanhattan.info
und http://www.renewnyc.org

Königswinter:
... nee, warnwitzgetz ;o)


Donnerstag, 19. Dezember 2002       [Link]

Les autos de Tintin

Mein Französich reicht leider nur für Bilder zu gucken. Aber davon gibt es reichlich ;o)

Autos bei Tim und Struppi ... alle Marken und Modelle. Am Fuß der Seite beginnend, auf der nächsten Seite fortgeführt: Verschiedene Varianten derselben Szenen. Zeichnungen aus den 30er Jahren und modernisierte Neuauflagen aus den 60ern. Andere Modelle, andere Kleidung der Figuren, andere Utensilien ... nebeneinandergestellt.
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Auch schön und ebenfalls französisch: Autogalerien von Thierry Dubois, Jean-Luc Delvaux, Christian Lucas, Yohann Roux und Steph.

 

Autos bei Tim und Struppi



Mittwoch, 18. Dezember 2002       [Link]

Pinselmuseum
Gibt es wirklich. Genauer: ein Pinsel- u. Bürstenmuseum. In Bechhofen an der Heide. Postleitzahl 91572.


Mittwoch, 18. Dezember 2002       [Link]

Ho Chi Minhs Geburtstag

Der fiel dieses Jahr auf einen Sonntag. Und war natürlich Feiertag in Vietnam. Die Bahamas haben – wie jedes Jahr – am 12. Oktober den Tag ihrer Entdeckung [ey, das klingt nett!] gefeiert. Und Niger begeht just heute seinen Nationalfeiertag.

Die Mahayana-Buddhisten wiederum kennen eigentlich nur einen Feiertag ... Huravee, der Tag, an dem 1752 die Herrschaft indischer Händler gebrochen wurde. Und den feiern sie am 12. August. Zumindest dieses Jahr. In der Regel jedoch eher Ende Januar. Ähm... oder auch durchaus mal Anfang Februar. [Wir Mahayanas gehen da halt etwas anders ran ;o)]

http://feiertage-weltweit.com bietet genau das, was der Name verspricht: eine Datenbank aller geregelten Feiertage weltweit. Die Suche kann sich auf Länder oder auf Religionen beziehen, auf Nationalfeiertage oder besondere Ereignisse (Parlamentswahlen u.ä.). Oder auch auf Bankschließtage. Aus dem jeweiligen Suchergebnis heraus kann man dann weitere Auflistungen generieren und sich kleine Zusatzinfos zeigen lassen.

Ob ich diese Seite jemals brauchen werde? ... Keine Ahnung! ... Aber es ist eindeutig nett, daß es sowas gibt ;o)

 

Feiertag ... geschlossen!



Mittwoch, 18. Dezember 2002       [Link]

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Als Jungs waren wir immer stolz auf unsere Notizkalender. Nicht, daß wir sie wirklich gebraucht hätten, aber es waren einfach klasse Sachen drin ... alle Autokennzeichen, Entfernungstabellen, Verkehrszeichen, Tips, wie man in der Wildnis überlebt und natürlich ein Morsealphabet. Anwendbar bei dem Morseticker, den man sich mit dem Elektrobaukasten zusammenbastelte – Papierrolle, Kugelschreibermine, Elektromagnet, Taste. Spannend.
Und als in Independence Day das Morsen als vor-digitales Kommunikationsrelikt schließlich die gesamte Menschheit rettete, wußte ich: Emmerich muß die gleichen Notizkalender gehabt haben ;o)

Eine schöne Beschreibung des Morsealpabets mit Merkworten als Eselsbrücke (kurze Silbe entspricht einem Punkt, lange Silbe einem Strich) und eine Buchstabentafel zur besseren Erfassung des Codes findet sich auf dieser Pfadfinderseite (!) Eine gute Übersichtstabelle für das deutsche und das internationale Buchstabieralphabet (und die entsprechenden Morsezeichen) gibt es hier, ergänzt durch einen Morsecode-Generator.

Wer sich eher für den Hintergrund interessiert:

Grundlagen und die Geschichte des Morsens
www.qsl.net/dk5ke/morsen.html

Dokumente von und über Samuel F. B. Morse
http://lcweb2.loc.gov/ammem/atthtml/mrshome.html
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Apropos Buchstabieralphabet ... auf netbib gab es neulich einen Link zu einem interessanten Artikel der gazette über die seinerzeitige Arisierung des Buchstabiercodes.



Dienstag, 17. Dezember 2002       [Link]

Papier und so ...

Von Hölzchen auf Stöckchen. Eigentlich war ich ja auf der Suche nach Wasserzeichen. Und was habe ich gefunden? Dieter Freyers ausnehmend gute Seite zur Geschichte der Papierherstellung: Vom Papyrus zum Papier. – Die Seite steht seit drei Jahren quasi unverändert im Netz und wird daher sicherlich einigen bekannt sein. Aber ich kannte sie nicht. Und ich finde sie klasse!

Von den ersten Schriftträgern über die Vorläufer bis zur eigentlichen Erfindung des Papiers. Rohstoffe und Materialbehandlung, Gießen und Schöpfen. China und Japan, schließlich der arabisch-maurische Einflußbereich. Die Verbreitung in Europa und Amerika. Papiermühlen, Arbeitsabläufe, Rohstoffwechsel und -ergänzung, Mechanisierung und moderne Papierindustrie. Dazu diverse Quellen und Links. Und nicht zuletzt natürlich auch etwas zu Wasserzeichen ;o)
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Wer sich übrigens für Wasserzeichen interessiert, dem seien zwei durchaus umfangreiche Sammlungen ans Herz gelegt. Unter http://watermark.kb.nl (niederl. Nationalbibliothek) finden sich 2.700 Wasserzeichen-Bilder aus über 100 Inkunabeln mit umfangreichen Suchmöglichkeiten. Und 4.700 Wasserzeichen des MA sind auf www.oeaw.ac.at/ksbm/wz/wzma/index2.htm archiviert und über das Motiv suchbar.

 

Geschichte der Papierherstellung



Montag, 16. Dezember 2002       [Link]

Der Tag beginnt mit klauen ...

Das kellerkind wirft drei Kino-Links in die Runde. Und da kann ich einfach nicht widerstehen. Sie seien hiermit also kommentarlos (nun: fast kommentarlos ;o) weitergereicht.

Kinos in Bayern 1917/18 (Teil einer Diss.)

Kleine Klagenfurter Kinogeschichte

Streifzüge durch die Berliner Film- und Kinogeschichte



Montag, 16. Dezember 2002       [Link]

Krachledern

Apropos Kleidung und Bayern ... natürlich gibt es da auch noch das virtuelle Lederhosenmuseum von Claus Blume. Kurze Hosen und Kniebundhosen, Hosentürl und Hosenträger, Herstellung, Anatomie, Lagerung, Patina und Reinigung. Nicht zu vergessen: das Lederhosenlexikon ... von A wie Ausziehr bis Z wie Zwickel. Pfundig!



Sonntag, 15. Dezember 2002       [Link]

Kleidung, Mode und Kostüme

Vom frühen MA bis heute. Kostümgeschichte und Modesoziologie. Kleidung auf Gemälden und in Buchillustrationen. Schnitte und Herstellung. Frisuren und Kosmetik. Auch etwas skurile Artikel wie Anatomie einer 1880er Taille u.v.m. Viele Quellen, viele Abbildungen, viel Literatur.

www.marquise.de ist eine prallvolle Seite zum stundenlangen Stöbern. Ich mag das. Übrigens ist auch die Ethnoabteilung interessant, allein schon wegen der Zusammenstellung Japan, China, Bayern ;o)

 

Schnitt und Kleidung



Sonntag, 15. Dezember 2002       [Link]

Photographie

Light makes photography. Embrace light. Admire it. Love it. But above all, know light. Know it for all you are worth, and you will know the key to photography. (George Eastman)

David Bailey (von dem es immer heißt, daß er Antonioni als Vorbild für Blow Up diente), Alfred Eisenstaedt, Helmut Newton, George Eastman etc. ... die gesamte Photo-Elite der letzten hundert Jahre kommt auf photo-quotes mit einem knackigen Merkspruch zu Wort. Ihre Sicht auf ihre Kunst, der Geheimnis ihres Erfolgs. So vielfältig die Stile, so vielfältig die Meinungen darüber, was die Essenz eines guten Photos ausmacht. Ausgehend von je einem Beispielbild geht es dann weiter zu Biographien und/oder Galerien.

Interessant auch die BBC BlowUp-Seiten ... mit Kurz-Biographien und Photo-Galerien.



Sonntag, 15. Dezember 2002       [Link]

Zeppelin

Man muß sicherlich nicht aerophil sein, um diese monströsen, fliegenden Zigarren faszinierend zu finden. Aber nachdem der Cargo-Lifter, bei dem man ja nie wußte, ob es sich nicht bloß um eine Schnapsidee handelt, unrühmlich pleite gegangen ist und mir beim Zeppelin-NT der Sinnvonsjanze nicht recht klar wird, speist sich die Faszination natürlich eher aus der Geschichte.

Eine wirklich umfassende Seite hat John Dziadecki zusammengestellt (auch wenn zwischenzeitlich leider einige weiterführende Links tot sind).

Aus einer studentischen Arbeit für das Zeppelin-Museum in Friedrichshafen ist eine schön bebilderte Biographie des Grafen und eine Dokumentation Zwischen Himmel und HölleLuftschiffe im Krieg hervorgegangen.

Bastler und Sammler sollten einen Blick auf die vom Uhu-Juniorclub (ja, sowas gibt es ;o) gelisteten Plastik-Modelle und v.a. auch auf die Märklin-Luftschiffe von tinplatefan werfen.

Zeppelin ... Plakate u. Broschüren



Samstag, 14. Dezember 2002       [Link]

Wenn es erfunden ist ...

... dann ist es gut gelogen ;o)

Das muß doch zu schaffen sein!

[via linkfilter]


Samstag, 14. Dezember 2002       [Link]

Was halt so rumliegt ...

Papier, Plastik, Stoff oder Metall – egal. Nur möglichst flach muß es sein. Und nicht größer als 10 x 15 cm. Nico van Hoorn spaziert täglich eine halbe Stunde durch die Straßen von Nijmegen und sammelt. Anschließend wird inspiziert, sortiert und eines der Stücke unter den Scanner gelegt. Daraus entsteht dann sein täglich wachsendes Trashlog.

[gesehen im textblog]


Freitag, 13. Dezember 2002       [Link]

Biegeschichtholz

Blau gebeizt. Natur lackiert. Zylindrische, konisch zulaufende Form. – Oder doch lieber einem griechischen Tempel nachgebildet? Und der ehemalige Postler war mit der gelben Ausführung mit Posthörnchen auch sehr zufrieden ...

Der Bundesverband der Sargindustrie (BVSI) möchte ... mit seinem Web-Auftritt den Sarg als zentrales Element der Bestattungskultur ins Bewusstsein rufen. Die Geschichte des Sarges von der Jungsteinzeit bis heute. Von klassisch über modern bis hin zum Designersarg ... den individuellen Wünschen sind kaum noch Grenzen gesetzt.

Informationen über Sargindustrie und Herstellung. Vom gefällten Baum bis zum Endprodukt mit BVSI-Siegel. Umweltfragen (Rohstoff, Energie, Emission). Statistiken zu Sterbefällen und Sargproduktion.

Links führen u.a. zum Verband der Thanatologen, zum Sepulkralmuseum (gesellschaftlicher Umgang mit Sterben, Tod, Gedenken; Wandel der Bedeutung; Beratung und Forschung) sowie zum batf, einem bundesweiten Verband von Trauerrednern.

Designer-Sarg



Freitag, 13. Dezember 2002       [Link]

undnochnneuesgoogleding

Froogle Diesmal also nicht einfach Irgendwas-dot-Google, sondern tatsächlich ein neu eingeführter Begriff. Die Erklärung wird von Google auch gleich mitgeliefert.

Froogle is a play on the word "frugal," meaning thrifty, and the name "Google," which has come to stand for excellence in search technology. "Google" is itself a play on the word "googol," which is the term for the number 1 followed by 100 zeroes. So you might say "Froogle" is a play within a play.

Froogle ist eine umfassende Produktsuche, die entweder über vorgegebene Kategorien (ähnlich dem Google-Verzeichnis) oder über die direkte Eingabe eines Begriffs erfolgt. Gefunden wird allerdings (bisher und leider) nur in amerikanischen Angeboten. Es hat trotzdem was Prickelndes ... man erhält neben dem Fundort auch gleich Abbildung, Kurzinfo und Preisangabe. In USD natürlich. Die Ergebnisse können dann noch nach Kategorie oder Preisspanne eingegrenzt werden.

Parallel dazu dümpelt übrigens schon seit geraumer Zeit catalogs.google.com im Google-Lab herum – auch nett.


Donnerstag, 12. Dezember 2002       [Link]

Sinnige Sentenzen
und windige Weisheiten

Carl Barks und Dr. Erika Fuchs ... der gute Zeichner und die kongeniale Übersetzerin. Perlen von Bestand. Zippo Zimmermann (MdD) hat eine ganze Reihe Donaldismen (mit den zugehörigen Bildern) zusammengestellt.

Zuerst einen für meinen Bruder ("Nur zu, Brüderchen, nur zu!"), ohne den ich Zippos Seiten wahrscheinlich nicht kennen würde:
Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns waschen und Gefahr!  ;o)
Übrigens sagt mir meine Erinnerung: ... uns nicht waschen in der Not noch in Gefahr! – Kann das jemand bestätigen?

Wie das rinnt und rieselt! Dahin, dahin!
So zerinnen die Träume, so verrauscht das Glück!

Wozu sind wir Mitglieder im Interessenverband der Ein- und Ausbrecher? Ja, und dem Ringverein der Fälscher, Forstfrevler und Fassadenkletterer gehören wir auch an.

Ich stehe hier, ein Herkules mit Fackeln!
Sie sollen lodern, leuchten, knistern und auch knackeln!


Sinnige Sentenzen



Donnerstag, 12. Dezember 2002       [Link]

Seitenblicke

[via the cartoonist]

Fantastic! Historic Cities: Maps & Documents: "This site contains maps, literature, documents, books and other relevant material concerning the past, present and future of historic cities and facilitates the location of similar content on the web." ... http://historic-cities.huji.ac.il/historic_cities.html
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[via netbib]

Eine stattliche Anzahl von Bibliotheksausweisen aus Amerika hat Michael Sauers auf seiner Website gesammelt. Mit einem lesenden Cowboy ist auch einer dabei (Dodge City natürlich). ... www.webpan.com/msauers/libdir/cards/


Donnerstag, 12. Dezember 2002       [Link]

Am Anfang war der Bleistift

Genauer: Der Bleyweißstefft ... 1761. Der Schreiner Kaspar Faber fertigt in Stein bei Nürnberg seine ersten eigenen "Bleyweißsteffte". Das Gründungsjahr von FABER-CASTELL liegt damit lange vor der französischen Revolution und vor Gründung der Vereinigten Staaten von Amerika.
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Die Geschichte von Faber-Castell ... fast gleichbedeutend mit der Geschichte des Bleistifts. Blöd zu verlinken, besser selber schauen unter www.faber-castell.de.


Mittwoch, 11. Dezember 2002       [Link]

Jan Lenica

Es gibt immer mal wieder Leute, wo ich mich wundere: Ach, schau an, den gibt's noch? – Und dann gibt es wiederum Leute, deren Ableben ich überhaupt nicht mitbekomme. Jan Lenica ist letztes Jahr gestorben.

Pole, 1928 geboren. Lange Zeit in Frankreich gelebt, seit 1987 in Berlin. Lenica war Professor für Graphik- u. Posterdesign an diversen Hochschulen. Etliche Ausstellungen in USA und Europa, etliche eingeheimste Preise und Anerkennungen. Er war Illustrator, Cartoonist, Experimentalfilmer, Bühnendesigner.

Den meisten dürfte er jedoch einfach als Posterdesigner für Oper, Theater u. Film bekannt sein. Fast jeder hat irgendwann einmal sein Wozzeck-Plakat für Alban Berg gesehen. In Deutschland in den 70ern vertraut: seine Plakate für den Weltspartag und zum Jubiläum der Wuppertaler Schwebebahn. Irgendwas gab es von ihm auch zu den Olympischen Spielen in München ... find ich aber momentan nicht.

Eine ganze Reihe Poster von ihm gibt es bei theartofposter.com zu sehen (weitere über die seiteneigene Suche dort).

Filmplakat: Wilki i owce, 1953



Dienstag, 10. Dezember 2002       [Link]

Antarktis

Die antarktis.ch-Seite hat natürlich weit mehr zu bieten, als das bereits erwähnte Schmankerl für Philatelisten. Es ist sogar eine ausgesprochen gute und sehr informative Seite. Man muß allerdings öfters genau hinschauen, da sich das Menü an der Seite eher unmerklich verändert und mir anfangs etliche weiterführende Seiten schlichtweg nicht aufgefallen sind. Aber es lohnt sich wirklich.

Es gibt umfangreiche Informationen über Natur und Umwelt, Politik und Geschichte, Flora und Fauna (inzwischen kenne ich alle Pinguine mit Vornamen ;o)   Kurzbiographien sämtlicher Expeditionsleiter, Zitate von Polarforschern – Seit meiner Kindheit träume ich davon, den Nordpol zu erreichen, nun stehe ich auf dem Südpol –, Expeditionsvergleiche, eine ausführliche Beschreibung der Operation Highjump (1946/47, bisher größte Einzelexpedition) sowie aktuelle Daten ausgesuchter Wetterstationen.

Und was ich besonders klasse finde: Ein Eislexikon ... deutsche und engliche Begriffe für die unterschiedlichen Zustände und Formationen im Eis.

Familienleben bei den Pinguinen



Dienstag, 10. Dezember 2002       [Link]

Post vom Pol

Briefmarken und Stempel sind immer auch ein Hoheitszeichen. Alle Länder, die eigene Antarktisexpeditionen durchführen, haben nicht nur eine Fahne ins Eis gerammt, sondern ihre Präsenz auch immer postalisch sichtbar gemacht. Während Deutschland lediglich einen besonderen Schiffspoststempel auf der Polarstern benutzte, haben andere Länder feste Poststellen im Eis betrieben – zum Nutzen von Forschern und Logistikpersonal und zur Freude aller Philatelisten. Auf antarktis.ch gibt es eine schöne Zusammenstellung der Ganzsachen und Dienstbriefe der UdSSR, der Dienstbriefe der DDR und der Dienstbriefe der SAE (Sowjetische Antarktis Expedition). Wer sich dafür interessiert, findet unter Polarphilatelie entsprechende Kontakt-Adressen für Sammler.

Antarktispost UdSSR



Dienstag, 10. Dezember 2002       [Link]

Kalender
Gott hat die Zeit geschaffen, der Teufel den Kalender (Erwin Chagaff) ... und Herbert Metz eine sehr informative Seite über die Grundlagen des julianischen und gregorianischen Kalenders – Entstehung, Berechnung, Korrektur. Dazu gibt es umfangreiche Link-, Literatur- und Softwaretips rund um das Thema Kalender.


Montag, 09. Dezember 2002       [Link]

Xylographie

Holzschnitt und Holzstich. Von den ersten Ansätzen zum Buchdruck mit Holzschnittblöcken. Vom künstlerischen Ausdrucksmittel zum typographischen Kunsthandwerk. Produktionswerkstätten und die Technik des modernen Holzstiches. Eine wirklich interessante Seite mit schönen Illustrationen.

[via kellerkind]

Holzstich: Pfau



Montag, 09. Dezember 2002       [Link]

Antizyklisch

Noch zweieinhalb Wochen bis Weihnachten. Heißt: langsam Zeit für richtig winterliches Wetter. Aber gewöhnen tue ich mich dieses Jahr nur schlecht daran. Im Moment ist mir einfach nur unangenehm kalt.

Also Zeit, sich nach anderen Gefilden umzuschauen. Etwas wärmer. Und wenn wir schon dabei sind: warum nicht auch etwas luxuriöser? Wie wär's bspw. mit dem Burj Al Arab? ... Dubai, direkt am Golf. 321 Meter hoch in der Form eines geblähten Segels. Luxus pur. In der normalen Sternenbewertung nicht mehr vorgesehen. Wird auf fiktive 7 geschätzt ...

Burj Al Arab, Dubai



Montag, 09. Dezember 2002       [Link]

Prüfziffern
Geräte und Teile, Dokumente und Ausweise, Banknoten und Konten, Bücher und Zeitschriften ... wenn eine Nummer zur Erfassung vorliegt, gibt es in der Regel auch eine Prüfziffer zur Kontrolle der richtigen Erfassung. Für die Berechnung einer solchen Prüfziffer gibt es wiederum eine ganze Reihe unterschiedlicher Methoden und Varianten. Und natürlich auch Webseiten, die sich mit den Grundlagen der Prüfziffernberechnung beschäftigen ;o)


Sonntag, 08. Dezember 2002       [Link]

Seiffen

Keine neue Rechtschreibung. Auch kein Pisa geschuldeter Tippelfehler. Sondern der Ort im Erzgebirge. Seit jeher Hochburg (genauer: eine der Hochburgen) des gedrechselten Holzspielzeugs. Das Erzgebirgische Spielzeugmuseum Seiffen zeigt die ganze Bandbreite der historisch und kulturgeschichtlich verwurzelten Spielzeugherstellung. Und am schönsten ist natürlich Weihnachten im Museum.

Bergmann und Engel, Räuchermann und Weihnachtspyramide, Schwebeengel und Nußknacker dürften jedem bekannt sein. Aber auch schon mal einen Hängelaufleuchter mit Rüböllampen gesehen? – Allein schon sprachlich ein Genuß ;o)

Bergmann, Engel, Hängepyramide



Samstag, 07. Dezember 2002       [Link]

Newseum

Klasse. Ich mag so etwas. Newseum. Die Titelseiten von 155 Tageszeitungen aus 24 Ländern. Täglich. Alphabetisch geordnet. Als kleine Vorschau und als größeres Bild. Zudem noch als 200–300 KB PDF zum runterladen. Toll.

[via cartoonist]


Freitag, 06. Dezember 2002       [Link]

Mac Gaming

Wußt ich's doch ... der Apple ist eigentlich nur zum spielen da ;o>

[via bananajoe]



Freitag, 06. Dezember 2002       [Link]

astropix

Seit mehr als 7 Jahren. Jeden Tag ein neues Bild. Dazu eine verständliche Beschreibung, was man da denn eigentlich sieht. Und für die wirklich Interessierten auch noch eine ganze Reihe weiterführender Links ... Astronomy Picture of the Day. Klasse!

Und zum Stöbern (bis 1995 zurück) gibt es das Archiv. Über die Auswahl im Kalender gibt es jeweils einen Monat als Thumbs ... vielleicht die angenehmste Art, ein Bild zu wählen.



Donnerstag, 05. Dezember 2002       [Link]

Eklipsennachtrag

Nu isse wieder vorbei, die Eklipse. Und prompt stolpere ich über eine wirklich brauchbare Seite. Sei jedem empfohlen: Solar Eclipses for Beginners ... Definitionen, Erklärungen, Photos, Schaubilder u. Tabellen, Vorhersagen und div. Links.

Eklipse in Einzelschritten



Donnerstag, 05. Dezember 2002       [Link]

ZAM

München ist für mich terra incognita. Aus irgendwelchen Gründen hat es mich nie dahin verschlagen. Falls ich aber in diesem meinem Leben doch noch mal ein paar Tagen in die bayerische Stadt komme, möchte ich mir auf alle Fälle das ZAM anschauen – das Zentrum für außergewöhnliche Museen.

Sieben kulturgeschichtliche Spezialmuseen unter einem Dach, dazu ab und an noch Sonderausstellungen. Jedes der Museen ist das erste seiner Art ... behaupten sie zumindest ;o)
Wir hätten da bspw. ein Museum für Tretautos und eines für Osterhasen, ein Museum für Nachttöpfe, eine 5.000 Exponate umfassende Sammlung von Parfümflacons und das Sisi-Museum (ja, die von Österreich). Dann gibt es eine Sammlung der Darstellung von Schutzengeln (eine klasse Idee) und ein Museum für etwas, was ich zuvor noch nie gehört habe ... Bourdalou (ich verrate jetzt nicht, was das ist ;o).

Für die Sonderausstellungen ist leider kein Online-Überblick verfügbar, aber auch hier gibt es interessante Themen. Die Geschichte des Weihnachtsbaums bespielsweise. Oder: Epitaphe (Sterbebilder) aus Bayern. Fast alle Themen sind auch in kleinen Katalogen zusammengefaßt.

Tretauto, Nachttopf und Osterhase



Donnerstag, 05. Dezember 2002       [Link]

Krass bei die Ring

Für viele wahrscheinlich ein alter Hut ... ist ja immerhin schon ein halbes Jahr unterwegs. Ich kannte es allerdings noch nicht und bin eben erst drüber gestolpert: Voll krass bei die Ring ;o)

Nur für den Fall, daß es irgendwo in den Weiten auch noch andere Unwissende gibt ...


Mittwoch, 04. Dezember 2002       [Link]

Fraktur – die Gebrochene

ProGothics ist ein gänzlich unpolitisches Projekt, das sich für den Erhalt und die Rehabilitation gotischer Schriften einsetzt. Eine lose Gruppierung internationaler Typographen untersucht das gestalterische Potential dieser traditionellen Schriften im Hinblick auf Anpassung an heutige Lesegewohnheiten und mit dem Ziel, die alten Formen zeitgerecht weiter zu entwickeln. Hauptsächlich möchten wir Schriften entwerfen, aber besonders den deutschen Projektmitgliedern ist es wichtig, etwas gegen das negative und »historisch belastete« Image der Fraktur zu tun. Aus diesem Grund bieten wir hier eine Informations-Sammlung zum Thema an, wer denn will, kann nachlesen, ob der schlechte Ruf der Fraktur gerechtfertigt ist oder schlicht auf Unkenntnis der Fakten beruht.
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Interessantes zu Geschichte und Einsatz der Fraktur und zur Schriftentwicklung allgemein (auch: Moderne Frakturen). Quellen. Literatur, Links und Downloads. Eine nette und angenehm informative Seite. Ich hoffe nur, die Jungs und Mädels verlieren nicht die Lust – der letzte Schrift-Upload war im Oktober letzten Jahres und die Anmerkung english version under major construction hab ich glaub ich auch schon vor geraumer Zeit gesehen. Aber ein Besuch lohnt sich auf alle Fälle.

Und wer schon immer mal wissen wollte, wie das nun eigentlich mit dem kurzen und dem langen ess und mit dem esszett ist, der sollte auch einen Blick auf diese .swf werfen.


Mittwoch, 04. Dezember 2002       [Link]

Gestorben

Klaus Löwitsch (66) ... einer, den ich gerne gesehen habe.

Klaus Löwitsch



Dienstag, 03. Dezember 2002       [Link]

Bond für Buchhalter

Kaum ist der neue Bond angelaufen, werden einem schon von hier und dort die Fehler um die Ohren gehauen.

Wird mich das davon abhalten, ihn anzuschauen? – Definitiv nicht! Zugegeben, manche Fehler sind wirklich schon eine Klasse für sich und bringen selber wieder Spaß. Gleichzeitig ist das Problem so alt wie die Filmindustrie selbst. Der Wild-West-Himmel mit dem Kondensstreifen der Boeing, die Zigarette, die mal kürzer, mal länger wird, das hängende Mikrofon über den Akteuren. Schön ist eine Szene in einem alten Hitchcock von 1959 (Der unsichtbare Dritte / North By Northwest). Ein Restaurant. Eva Marie Saint schießt auf Cary Grant. Und ein kleiner Junge drei Tische weiter hält sich die Ohren zu ... bereits 30 Sekunden vor dem Knall der Platzpatronen. – Ich hab den Film vielleicht zehnmal gesehen; aufgefallen ist es mir erst, nachdem ich darüber gelesen habe. Aber mit was für einem Blick aufs Geschehen gehen denn diese Fehlerfinder eigentlich ins Kino?

Und spätestens, wenn ein Film auf Video/DVD herauskommt, scheint es Leute zu geben, die sich über Tage hinweg jedes Bild einzeln anschauen. Kann sich noch jemand an die wüsten Diskussionen über Sharon Stones Beaver erinnern? Hatte sie was drunter, als sie die Beine übereinanderschlug? Im Digitalen Zeitalter eigentlich eine gänzlich belanglose Frage. Und wo wir gerade dabei sind: Haben sich die Animateure von Roger Rabbit seinerzeit einen nicht bewußt wahrnehmbaren Spaß mit Jessica gemacht? – Wir werden es wohl nie erfahren ;o)


Dienstag, 03. Dezember 2002       [Link]

Dunkles Afrika

Der Süden Afrikas erlebt am 4. Dez. die zweite Sonnenfinsternis innerhalb kurzer Zeit. Diesmal macht der Kernschatten eine kleine Safaritour ...

Um 6:56 Uhr unserer Zeit beginnt das Spektakel in Angola. Dann geht's über Botswana und den Süden Simbabwes nach Südafrika, Mosambik und *hopp* über den Indischen Ozean bis nach Australien.

Bilder werden u.a. auf www.eclipselive.com zu sehen sein. Ein Motto der Seitenbetreiber: We travel the world to bring you stunning live pictures of astronomical events! Ein zweites Motto: Eclipse, and Nothing but Eclipse, so Help us Ra.

Na denn ;o)


Dienstag, 03. Dezember 2002       [Link]

Beat It!

Michael Jackson. Von 1979 bis November 2002. Von 21 bis 44. Von der ersten Nasenoperation bis ... ja, was eigentlich?

Die einzelnen Bilder kennt wahrscheinlich jeder. Aber aneinandergereiht ist es kaum beschreibbar. Schauen.


Montag, 02. Dezember 2002       [Link]

Lichtschreibkunst

Eine kleine Geschichte der Photographie. Klasse!

[via kellerkind]

Geschichte der Photography ... Bewegung



Montag, 02. Dezember 2002       [Link]

Schwarz, Weiß, Zucker?
Zeit für einen Kaffee ... wer mag, kann ihn auch auf englisch bestellen ;o)


Sonntag, 01. Dezember 2002       [Link]

Weihnachten [t-23]

(...) Als die Aufnahmen für diese CD entstanden, versammelten sich die Zuhörer andächtig vor dem Trichter oder dem Lautsprecher des Grammophons, um den rauschenden Schellackplatten für zwei mal drei Minuten gebannt zu lauschen.

Das Berliner Label Pumpkin Pie hat eine weitere Version seiner Zauber der Weihnacht herausgebracht ... Weihnachtsstücke und -geschichten aus der Schellackära. Originalaufnahmen von 1907 bis 1950. Digital bearbeitet, aber nicht totgereinigt.

Auch die bereits vor zwei Jahren erschienene erste Ausgabe mit Aufnahmen aus den Jahren 1922–1938 ist noch verfügbar. Für beide CDs gibt es div. kleine Hörpröbchen (als MP3) und Kurzbiographien der Interpreten.

Zauber der Weihnacht (c) ppr-berlin



Sonntag, 01. Dezember 2002       [Link]



Blog
(c) Fahim A. Farook