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| koewi.log ©20022003 Robert Wiegner
Tütologie |
Mal wieder was von der Sammlerfront ... in der Standardform 125 Millimeter breit, 237 Millimeter hoch, Füllinhalt ungefähr zwei Liter und im letzten Jahr verbrauchte die Lufthansa davon 2,6 Millionen Stück. Wolfgang Franken hat auf airsicknessbags.de zusammengestellt, was das Tütologenherz höher schlagen läßt: Ausgiebige Informationen (zweisprachig, deutsch/englisch), eine umfangreiche Linkliste zu anderen Sammlern (teils mit eigenen Webseiten) in Deutschland, England, USA und Japan sowie Termine von Tauschbörsen mit Angeboten aus aller Welt. Neben Kontaktpflege und Informationsaustausch gibt es gleichsam einen kulturellen Auftrag: Informationen über Spucktüten zu verbreiten. Na denn ;o)
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Donnerstag, 31. Oktober 2002 [Link]
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Musher in Dithmarschen |
Klingt wie der Beginn eines Zungenbrechers, ist aber Sport. Schlittenhunde-Sport. Zwischen Eider und Elbe toben sich die Jungs und Mädels vom MSH (Mushing Schleswig-Holstein e.V.) aus. Daß Schnee dort eher selten ist, stört dabei nicht wirklich ... selbst in Alaska müssen Schlittenhunde schließlich ganzjährig im Training bleiben ob Schnee oder nicht. Das hat dann eher Auswirkungen auf die Fortbewegungsart von Herrchen und Frauchen: Mit Laufschuhen, auf dem Mountainbike oder mit einem lenkbaren Trainingswagen. Sowohl auf der MSH-Seite als auch auf der privaten Webseite des Aktivisten Andreas Lehmann gibt es ausgiebige Informationen über die verschiedenen Schlittenhunde-Rassen, über Haltung und Pflege der Tiere, über Training und Wettkämpfe. Nächstes Frühjahr findet übrigens erstmals in Deutschland ein Weltmeisterschaftsrennen statt (im Schwarzwald). Einen Dachverband gibt es natürlich inzwischen auch den Deutschen Schlittenhundesportverband (DSSV). Und jede Menge Musher-Philosophie: Suche die Fehler zuerst bei Dir; der Hund kann nur, was Du ihm vermittelst!
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Mittwoch, 30. Oktober 2002 [Link]
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Jean Pütz ist überall ... |
Kinder schon im Bett? Niemand da, der über die Schulter schaut? Und schon mal im Baumarkt überlegt, was der biedere Familienvater, der vor einem an der Kasse steht, mit dem so unverfänglich aussehenden Sammelsurium an Kleinteilen eigentlich anfangen will? Dann ist es an der Zeit, einen Blick auf eine etwas andersartige Seite zu werfen. Richtig klasse fand ich übrigens Larissa und Ihr Zeitschloss ;o)
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Dienstag, 29. Oktober 2002 [Link]
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Die anderen Projekte |
waren: Kleinfamilie, Urlaub, Rehabilitation, Erholung ... und zwar auf Amrum. Nun wühle ich mich durch fast 300 Webseiten mit Amrumbezug, um sie mit den eigenen Erfahrungen zu vergleichen und ein paar interessante herauszupicken. Wird jedoch noch ein wenig dauern. _____ Bis dahin ein kleines Schmankerl von der Bundesbahn ... »Früher hätte nicht einmal Einstein unsere Preise kapiert. Bald versteht sie jedes Kind« So weit, so gut! Und was steht drunter? Unser neues Preissystem macht Bahnfahren kinderleicht. Und günstiger denn je. Lange Strecken zum Beispiel um 25%. Außerdem gibt Ihnen die BahnCard 25% Rabatt auf alle Rabatte (Plan&Spar-Preis und Mitfahrer-Rabatt). Dabei kostet eine eigene, voll gültige BahnCard für Ihren Partner und Ihre Kinder bis einschließlich 17 nur 5 Euro wenn Sie schon eine besitzen. Kinder bis einschließlich 14 fahren in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos. Vorverkauf ab 01. November. Gültig ab 15. Dezember. Schade, daß man Einstein nicht mehr befragen kann ;o)
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Montag, 28. Oktober 2002 [Link]
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Pause |
Eine kleine Pause. Ein paar Tage. Sagen wir: Eine Woche. Ich muß mich ein wenig auf ein paar andere Projekte konzentrieren. Danach geht es aber frisch und munter weiter. Versprochen. Ehrlich wahr und nicht gelogen ;o) Bis dahin: Hold The Button, please!
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Freitag, 18. Oktober 2002 [Link]
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Ein Neger mit Gazelle |
ist, auch wenn er im Regen nie zagt, 1. politisch nicht korrekt, 2. ein Spruch, den wir als Kinder gelernt haben und 3. ein sogenanntes Palindrom. Palindrome sind Wörter und Sätze, die vor- und rückwärts gelesen identisch sind. Und »Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie« ist einfach ein sehr schönes Palindrom. Aber es gibt auch eine Menge anderer. Ulf Hinze hat knapp 200 davon gesammelt und indiziert. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: »Retten Nebel Rentnerleben netter?«
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Donnerstag, 17. Oktober 2002 [Link]
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... aus dem Postfach: |
A woman walks into a drugstore and asks the pharmacist if he sells size extra large condoms. He replies, "Yes we do. Would you like to buy some?" She responds, "No, but do you mind if I wait around here until someone does?"
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Mittwoch, 16. Oktober 2002 [Link]
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*Plöpp* |
Sie kennen diese Luftpolster-Folien, die mit den kleinen Blasen, die man mit einem netten *plöpp* zwischen den Fingern zerdrücken kann? Sie haben Ihre Lautsprecher am Rechner angeschaltet? Ihr Browser kann Flash-Dateien anzeigen? Sie schubsen gerne Ihre Maus? Sie lieben vollkommen sinnfreie und nutzlose Beschäftigungen?
Dann werden Sie auch Perpetual Bubblewrap mögen ... ;o)
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Dienstag, 15. Oktober 2002 [Link]
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Verrat |
1962. Im Januar. Die 6-teilige Durbridge-Verfilmung Das Halstuch bringt traumhafte Einschaltquoten von 89% die Straßen der Bundesrepublik sind verwaist. Der Begriff Straßenfeger wird geboren. Wolfgang Neuss zahlt 787,15 DM für eine halbseitige Anzeige im West-Berliner »Abend«, in der er 30 Stunden vor der Ausstrahlung der letzten Folge den Mörder verrät. Die Fernsehnation ist zutiefst entrüstet. Daß Neuss dabei lediglich geraten hat und eigentlich nur geschickt Werbung für seinen eigenen neuen Film machen will, ändert nichts an den Folgen: Neuss gilt Deutschland fortan als der Verräter schlechthin und eine üble Hetze setzt ein. Und heutzutage? Was Michael Gutzeit und Wolfgang Bögge auf ihrer Webseite filmende.de liefern, siedelt dann doch einige Etagen tiefer an. Wer war's? Wer stirbt zum Schluß? Wer kriegt wen? Wer es nicht ins Kino geschafft hat, wer im falschen Moment aufs Klo mußte, wer gerade eine Wette laufen hat oder sich einfach nicht mehr erinnern kann, hat hier die Möglichkeit, Filmenden nachzuschlagen. Zur Zeit umfaßt die Datenbank 618 Filme. Da die Jungs sich aber hauptsächlich auf Zusendungen anderer verlassen, ist die Qualität der Kurztexte doch arg schwankend, manches gar unfreiwillig komisch. Interessant ist die Seite aber allemal.
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Montag, 14. Oktober 2002 [Link]
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Download |
Wieviele Internetseiten haben Sie heute schon geöffnet? Wie lange bei Aufruf und Seitenwechsel gewartet? Wären die Daten auf Ihrer Festplatte, würde natürlich alles ratzfatz gehen, aber so dauert es immer 5 Sekunden, 10 Sekunden oder länger ... je nach Qualität und Auslastung Ihrer Internetverbindung. Haben Sie das mal zusammengerechnet? Wahrscheinlich kommen Sie locker auf 1020 Minuten Wartezeit am Tag. Zeit, in der die Daten mühsam übers Netz auf Ihren Rechner geschaufelt werden. Und Sie sind natürlich nicht der einzige, der wartet. Wenn wir diese Zeit dann über Wochen, Monate und Jahre hochrechnen, ergibt sich ein kaum vorstellbarer Verlust für die Volkswirtschaft. Doch nun gibt es endlich Abhilfe: Download The Internet
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Sonntag, 13. Oktober 2002 [Link]
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Königswinter [1] |
Es gibt leider nur sehr wenige interessante Internetseiten mit Königswinter-Bezug. Diese wenigen jedoch möchte ich in loser Abfolge hier vorstellen. Den Anfang macht das SKSK, das Studienhaus für keltische Sprachen und Kulturen. 1997 aus einer Vereinsgründung hervorgegangen, ist es als Abteilung dem Sprachwissenschaftlichen Institut der Uni Bonn zugeordnet und erhält unter anderem Zuschüsse von der irischen und von der schottischen Regierung. Neben Sprachkursen (Irisch, Schottisch-Gälisch, Walisisch und Bretonisch) bietet das SKSK Musikkurse an (keltische Harfe), organisiert Vorträge, Tagungen, Dichterlesungen und Konzerte, deren interessante Atmosphäre nicht zuletzt auch durch das schöne Barock-Domizil in der Altstadt Königswinters getragen wird.
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Samstag, 12. Oktober 2002 [Link]
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Stein auf Stein |
Wer mal in LEGO-Land war, bekommt eine Ahnung davon, was man wohl alles mit diesen Plastik-Bauklötzchen anstellen kann weit jenseits von dem, was wir als Kinder damit gemacht haben. Richtig spannend wird es aber erst, wenn man sich die Arbeiten der Hardcore-Fraktion der AFoL, der Adult Fans of Lego, anschaut. Freischaffende Künstler zumeist ... und allesamt Getriebene, wie's scheint. So z.B. Andrew Lipson mit seinen Escher-Nachbauten, seinen mathematischen Modellen oder gar dem Denker von Rodin. Sehenswert auch sein Mona-Lisa-Puzzle. Harmloser, aber auch nett: der Teddybär von Bill Ward. Rob Butera mit seinem Globus (hätte nie gedacht, daß sowas geht). Und schließlich Eric Hashbarger, der nach eigenen Angaben seit einigen Jahren sehr gut davon leben kann. Der Tisch z.B. war eine Auftragsarbeit, ein komplett-funktionstüchtiger Schreibtisch, mit sieben Schubladen und mit Kabelkanälen für den Computer. 35.000 Steine hat er dafür verbaut, die den Auftraggeber alleine schon 2.000 USD gekostet haben und über sein Honorar schweigt Eric sich wohlweislich aus ;o) Wenn man auf den o.a. Seiten ein wenig stöbert, findet man eine Unmenge netter Projekte ... Eiffelturm, Figurenstudien aus Alice im Wunderland, Stadtpanoramen u.v.m. Und wer dann immer noch nicht genug hat, dem sei zum weiteren Stöbern das Lego Users Group Network empfohlen. *Bricks Forever*
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Freitag, 11. Oktober 2002 [Link]
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Nane neckt nich! |
Wahrscheinlich war ich das einzige Kind in der Straße, das keine Bananen mochte. Allein schon der Geruch verursachte mir Übelkeit. Das einzige, was mir gefiel, waren die bunten Aufkleber auf manchen Bananen. Damit zumindest war ich wohl nicht alleine. Was gesammelt werden kann, wird auch gesammelt. Von manchen als Hobby eher nebenbei, von anderen schwer professionell. Jochen Ebert ist so ein manischer Bananen-Aufkleber-Liebhaber und betreibt ein Bananen-Aufkleber-Museum. Mit Stand vom 2. Oktober hat er bereits 1.333 Bananen-Aufkleber archiviert und katalogisiert, wobei er sich auf die Einsendungen vieler interessierter Bananen-Mampfer stützen kann. Ich mag zwar immer noch keine Bananen, aber interessant ist das B-A-M auf alle Fälle.
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Donnerstag, 10. Oktober 2002 [Link]
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*AIEEE* |
Sie kennen bestimmt die Situation: Sie stehen in einer Gruppe von Leuten, die sich wüste Abkürzungen technischer Anglizismen zuwerfen und Sie haben schlichtweg keinen Schimmer, wovon eigentlich die Rede ist. Nun gibt es aber Abhilfe. Schlagen Sie diese Zeitgenossen mit ihren eigenen Waffen. Lore Sjöberg hat uns dazu die AIEEE, die Acronym Interaction Expansion and Extrapolation Engine an die Hand gegeben. Sie können ein beliebiges Wort mit 26 Buchstaben eingeben und erhalten eine passende, schwer technisch aber durchaus plausibel klingende Auflösung. So wird bspw. aus koewi ein Keyed-Only Erasable Word Interpreter oder auch Kilo-Optical Expansion Waveform Imaging ... und das hinterläßt ganz bestimmt Eindruck ;o)
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Mittwoch, 09. Oktober 2002 [Link]
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Kunst aufräumen? |
Urs Wehrli, die männliche Hälfte des Schweizer Kleinkunstduos »Ursus & Nadeschkin«, räumt auf. Gnadenlos. Aber nicht etwa Wohnung und Schreibtisch, sondern Kunst. Bekannte Kunst. Klee, Kandinsky, Van Gogh niemandes Werke sind vor ihm sicher. Ob er nun Quadrate als farblich sortierte Bauklötze stapelt (»Ich glaube, Klee wußte einfach nicht, wie man Farben anordnet!«) oder Kandinsky'sche Formen neu aufbaut oder in Van Goghs Zimmer alles Herumliegende hilfreich unterm Bett drapiert ... Tidy Up Art ist eine von diesen Ideen, wo man sich wundert, daß man nicht schon selbst drauf gekommen ist. Und die Ergebnisse sind allemal sehenswert. »Kunst aufräumen Tidy Up Art« ist soeben auch als Bildband im Kein & Aber Verlag (Zürich) erschienen.
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Dienstag, 08. Oktober 2002 [Link]
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Laternen und Dixi-Klos |
Kennt noch irgend jemand die grandiose Serie »Ausgerechnet Alaska«? Gegen Ende gab es in einer Folge ein recht mystisches Golfspiel in absoluter Einöde, fern jeglicher Zivilisation, über Stock und Stein, Joel mit einem grob zurechtgeschnitzten Fichtenast, bei Dunkelheit half eine indianische Variante des Zen, den Ball aufs Grün zu schlagen oder einzulochen. Und im echten Leben? Nun, da gibt es die Natural Born Golfers, die Piraten des Golfsports. Ob auf Hotelfluren, in öffentlichen Parks oder auf Baustellen querfeldein durch die Gefilde der Großstadt. Die Löcher? Laternen, Mülleimer und Dixi-Klos sind das Ziel. Schlägertasche oder Caddy? Nicht nötig, ein Sechser-Eisen geht immer. Zen für die Dunkelheit? Die Jungs sind pragmatisch und verlassen sich auf Leuchtbälle und Signallampen. Zum ersten mal im Leben habe ich Lust, Golf zu spielen ;o)
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Montag, 07. Oktober 2002 [Link]
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Gcina Mhlophe |
Heute morgen auf einer Matinee zu 40 Jahren Welthungerhilfe ... neben einer Art Folk-Boygroup aus Rajasthan/Indien, zwei sehr guten afrikanischen Multitalenten (Patrick Bebey u. Sam Tshabalala) und einer begeisternden Capoeira-Gruppe aus Brasilien gab es eine echte Perle zu entdecken: Gcina Mhlophe, Afrikas bekannteste musikalische Geschichtenerzählerin. Eine phantastische Stimme wortverliebt, mehrsprachig und so ausdrucksstark, daß man den Geschichten auch dann folgen kann, wenn sie nicht englisch sondern afrikanisch vorgetragen werden. Von ihren vielen Veröffentlichungen ist zumindest ein Band mit Erzählungen auch in dtsch. Übersetzung erschienen. Bei Gcina Mhlophe geht es meist um Geschichte und Geschichten aus dem alten und dem neuen Südafrika, »Historytelling«, wie sie es nennt und damit fast zwangsläufig auch um politische Implikationen ... Time To Art And Learn. Wer immer die Möglichkeit hat, sie zu sehen und zu hören, ob solo oder beim Auftritt mit anderen, sollte unbedingt hingehen. Sie macht einfach Spaß.
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Sonntag, 06. Oktober 2002 [Link]
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Lesebären |
Trotz monatelangem Winterschlaf sind Bären oft unausgeschlafen und deshalb gereizt und nervös. Jetzt ist endlich herausgekommen, warum: sie lesen im Bett. Im Herbst fressen sie sich nicht nur einen Winterspeck an - sie horten auch Büchervorräte. Aus dem schwedischen Dörfchen Norrby wird gemeldet, daß dort regelmäßig im September oder Oktober Bären aus dem nahe gelegenen Nationalpark die örtliche Gemeindebücherei überfallen und komplett ausplündern. Tieraugenarzt Dr. Lindström warnt, daß wochen- und monatelanges Lesen im Bett die Augen schädigt, insbesondere bei der unzureichenden Beleuchtung der Bärenhöhlen. Aus Kanada wird berichtet, daß manche Grislibären ihren Winterschlaf jetzt schon im September beginnen, nur um mehr Zeit zum Bücherlesen zu haben. Der Schlafmangel macht die Bären dann im Frühling mürrisch und aggressiv. Tierschützer haben versucht, den Bären zu helfen, indem sie ihnen Fernsehapparate in die Höhlen stellten. Leider wirkte das nur bei den älteren Tieren, die oft gleich nach der Tagesschau einschliefen und bis zum Frühling nicht mehr aufwachten. Bärenkinder aber wurden dabei beobachtet, wie sie vor laufenden Fernsehapparaten Comics lasen und dazu noch ihren Walkman angedreht hatten. _____ aus dem Lesebuch meines Sohnes, 3. Klasse Übrigens: Grizzly schreibt sich heutzutage wirklich Grisli ;o)
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Sonntag, 06. Oktober 2002 [Link]
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Sollndette? |
Muß das sein? Nein, müssen muß es nicht ... aber jetzt ist es einfach da: Ein neues Web-Log ist geboren. Und warum koewi.log? Nun zum einen muß es halt irgendeinen Namen tragen, zum anderen hat dieses Log eben seinen Ursprung in Königswinter am Rhein. Und wie man unschwer an der offiziellen Stadtseite sieht, hat Königswinter noch keinen rechten Bezug zur medialen Präsentation im Internet gefunden. Wie so oft ist also die Devise: selber machen, besser machen! koewi.log meines Wissens das erste und bisher einzige Weblog aus Königswinter soll einen kleinen Beitrag dazu leisten ... von daher wird es sicherlich ab und an auch Themen mit einem stark lokalen Bezug geben. Auf der anderen Seite ist das Log offen, heißt: Ich habe mir selbst keinerlei Vorgaben gemacht. Es ist einfach mein Blick auf die Welt, aus dieser kleinen rechtsrheinischen Stadt heraus, und auf das Medium, was seit vielen Jahren Beruf und Alltag für mich ausmacht. -rwi-
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Sonntag, 06. Oktober 2002 [Link]
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